Daniela Zülli bei der Arbeit

Wer ich bin

Daniela Zülli, Jahrgang 1974
Schon in meiner Kindheit nahm ich die Schönheit der Natur, ihre Stimmungen von Licht und Schatten, Farben und Formen auf besondere Art wahr. Kleine Details, Strukturen und Beschaffenheiten von Oberflächen faszinierten mich, ohne dass ich diese Faszination hätte in Worte fassen können.
Meine Berufswünsche drehten sich ebenfalls darum, etwas schön zu machen und ich entschied mich für den Beruf der Damenschneiderin. Später, in der Familienphase mit Kleinkindern, nahm ich mir immer wieder Zeit, mich mit Schönem zu beschäftigen. Das war für mich eine Notwendigkeit, damit ich auch in stürmischen Zeiten zur Ruhe kam und meine Seele auftanken konnte.

Im Jahr 2006/2007 wurde ein grosser Traum Wirklichkeit: ich besuchte den M-Art-Lehrgang „Floristik" an der Migrosklubschule St. Gallen. Es beflügelte mich, mich einen ganzen Tag in der Woche fundiert mit einem Thema auseinander zu setzen: Botanik, Stilkunde, Gestaltung, Pflanzenkunde, Techniken kennen lernen und praktisch in den verschiedensten Werkstücken umzusetzen. Im März '07 schloss ich mit dem Diplom ab und hängte noch ein Jahr mit 10 Ateliertagen an. Hier durften wir unsere Ideen einbringen und konnten unser Wissen und Können vertiefen.

Am 3. November 2014 wurde ein Albtraum wahr: Daniela ist im Alter von gut 40 Jahren an Krebs gestorben.

Zum Namen „liebenswert-Floristik"

Ich bin der Überzeugung, dass jeder Mensch von Gott geschaffen und geliebt ist. Jeder einzelne ist liebenswert. Jeden von uns hat Gott einzigartig gemacht: unseren Körper, wie wir denken und fühlen, welche Begabungen wir haben, wo unsere Grenzen liegen. Das selbe sehen wir auch in der Natur: jede Pflanze hat ihre charakteristischen Merkmale. Ihre Samen unterscheiden sich mannigfaltig voneinander, obwohl sie meist nur in die Erde gelegt werden und somit ungesehen bleiben. Diese Liebe zum Detail erstaunt mich immer wieder.

Mein Ziel ist es, dass der Kunde über das Liebenswerte der Blume ausdrücken kann, was er für einen liebenswerten Menschen empfindet.